Im Bezirk Krems in Österreich kam es zu einem schweren Jagdunfall. Das Unglück, bei dem sich am vergangenen Mittwochnachmittag (2. April 2025) ein Jäger selbst in den Bauch schoss, endete für den Mann beinahe tödlich. Eigentlich wurde der 79-jährige Waidmann aus Korneuburg gerufen, um verletztes Rehwild zu erlösen. Sein Einsatz endete für ihn somit allerdings mit einer Notoperation.
Jäger verletzt sich bei Einsatz selbst schwer
Wie die Polizei sowie die Landespolizeidirektion NÖ bestätigen, liegt in diesem Fall allem Anschein nach kein Fremdverschulden vor. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte der Jäger sich mit seiner eigenen Jagdwaffe ganz ohne fremdes Zutun selbst versehentlich angeschossen haben. Es verletzte sich dann mit der Kugel schwer und musste in der Uniklinik Krems notoperiert werden. Das bestätigte nun Raimund Schwaigerlehner von der Landespolizeidirektion NÖ.
Ermittlungen zu Folge keine Fremdeinwirkung
Laut Schwaigerlehner hat man den 79-jährige Jäger in Stratzing ins Feld gerufen, um ein verletztes Reh zu erlösen. Als der Waidmann allerdings aus dem Fond seines Autos seine Jagdbüchse herausnehmen wollte, löste sich demnach der Schuss und traf ihn direkt im Bauchraum.
Ärzte mussten Jäger durch Notoperation retten
Passanten wurden auf den versehentlichen Schuss aufmerksam. Sie verständigten daraufhin die Polizei. Die Einsatzkräfte fanden den schwer verwundeten Jäger noch an seinem Auto, sie brachten ihn sofort in die Klinik nach Krems. Dort wurde der Waidmann notoperiert. Er befindet sich nach jetzigem Stand auf der Intensivstation. Die Ermittlungen in dem Fall laufen.
Erst kürzlich kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Jäger versehentlich seinen Begleiter mit einer Kugel traf und damit schwer verletzte. Insgesamt sind solche Jagdunfälle Aals selten einzustufen, dennoch sollte sich jeder Jäger der Verantwortung im Umgang mit Schusswaffen zu jedem Zeitpunkt bewusst sein.