Seit der Aussetzung von Luchsen im Harz hat sich im nördlichsten deutschen Mittelgebirge eine reproduzierende Population etabliert. Derzeit untersucht das Institut für Umweltplanung der Leibnitz Universität Hannover zusammen mit der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und dem Luchsprojekt Harz, wie diese Entwicklung bei der Bevölkerung und besonders bei den Jägern in Niedersachsen wahrgenommen wird. Besonders die Jäger werden nach messbaren Folgen durch die Anwesenheit der Beutegreifer für die Jagdausübung befragt. Projektleiter Dr. Eick von Ruschkowski bedauert, dass es so gut wie keine Kenntnis darüber gibt, wie die Bevölkerung in Niedersachsen und insbesondere die Jägerinnen und Jäger dem Luchs gegenüber eingestellt sind. Die Ergebnisse der Studie sollen im Herbst vorliegen und beim weiteren Luchsmanagement und -monitoring helfen.
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tp